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Freeclimbing - die sichere Variante des anspruchsvollen Klettersports

Der Klettersport ist eine relativ junge Trendsportart. Seine Ursprünge liegen sowohl beim traditionellen Bergsteigen als auch bei der Bewältigung natürlicher Hindernisse. Zu einer der beliebtesten Sportarten herauskristalisiert hat sich das Freeclimbing!

Beim Bergsteigen werden Seile, ebenso wie andere technische Hilfsmittel, nicht alleine zur Sicherung, sondern auch aktiv zur Förderung der Fortbewegung genutzt. Das moderne Freeclimbing hingegen, auf mehr oder weniger steilen Kletterpassagen, macht man jedoch ohne diese Hilfsmittel!

Allgemein zum Freeclimbing

freeclimbingDas Freeclimbing wurde erstmals im 19. Jahrhundert in der sächsischen Schweiz praktiziert und bezeichnet das freie Klettern ohne für die Fortbewegung benutzte, technische Hilfsmittel. Die Verwendung von Seilen zum Schutz vor Stürzen ist beim Freiklettern jedoch üblich. Ebenso sind in Kletterhallen oder Klettergärten, das sind zum Klettern besonders geeignete und präparierte Felsen in der Natur oder in der Halle, gekennzeichnete Kletterrouten mit Haken versehen, so dass man sich an diesen absichern kann.

Das Klettern unter dem vollständigen Verzicht auf Hilfsmittel zur Sicherung, wird als "Free Solo" bezeichnet und aus Haftungsgründen in Klettergärten oder Kletterhallen zumeist nicht angeboten. Das Freeclimbing an nicht gesondert für diesen Zweck präparierten Felsen ist natürlich möglich, sofern einzelne Felsen nicht aus Gründen des Naturschutzes gesperrt sind. Vom Freeclimbing zu unterscheiden ist das technische Klettern, bei welchem alle Hilfsmittel auch der Fortbewegung dienen.

Von Klettertechniken und Sicherungsmethoden

Beim Freiklettern werden die drei grundsätzlichen Sicherungsarten Top-Rope, Vorstieg und Nachstieg unterschieden, wobei die wesentliche Differenz in der Handhabung des Sicherungsseiles besteht. Da das Top-Rope am einfachsten zu lernen ist und der Kletternde sich bei Bedarf ausruhen kann, wird diese Form der Sicherung als erste Technik gelernt und kommt beim Lernen neuer Schritttechniken erneut zur Anwendung.

Eine besonders anspruchsvolle Form des Kletterns stellt das Bouldern dar. Als solches wird das Klettern ohne Seil oder Gurt bezeichnet. Bouldern kannst du sowohl an Felsen und Felswänden als auch in Kletterhallen. Zum Schutz vor den Folgen möglicher Stürze wird eine Bouldermatte verwendet, so dass der Kletterer relativ weich fällt. Zudem beschränken Boulderer die Höhe bei ihrem Klettern auf die persönlich mögliche Absprunghöhe. Wichtig ist die Mitnahme eines Magnesiumsackes, da dieses Mineral zum Trocknen verschwitzter Hände erforderlich ist.

Das Buildering hingegen bezeichnet das Klettern an Gebäuden. Ein legales Buildering ist in einigen Städten möglich, da dort nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck genutzte Gebäude zum Erklettern freigegeben wurden.

Weitere Freeclimbing-Infos:

  • Vorwiegend als Contests bezeichnete Wettbewerbe werden an unterschiedlichen Orten angeboten, bei der Wertung steht die sichere Bewältigung der Kletteraufgaben im Vordergrund.
  • Fast jeder Mensch kann das Klettern erlernen.
  • In allen Klettergebieten findest du Angaben über den Schwierigkeitsgrad der einzelnen Kletterorte. Bitte beginne mit den leichtesten Routen und gehe erst dann zu einer schwierigeren Aufgabe über, wenn du die einfachen Passagen leicht erfüllen kannst.
  • Wenn du frisch und ausgeschlafen zum Klettern, wird das Freeclimbing für dich eine spannende und sichere Sportart sein!
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