Du möchtest gerne neue aufregende Sportarten ausprobieren, die mit Wind und Meer zu tun haben?
Vielleicht ist Kitesurfing dann genau das Richtige für dich. Diese Sportart hat in den letzten Jahren einen sensationellen Aufstieg auf der Beliebtheitsskala des Fun- und Extremsports erlebt - wohl auch deshalb, weil dieser Trendsport so spannende Sportarten wie Surfen und Paragliding gekonnt verbindet.
Haben wir dich neugierig gemacht, wie Kitesurfen abläuft? Dann musst du jetzt nur weiterlesen...
Allgemein zum Kitesurfen
Kitesurfen ist ein recht junger Sport. Ein anderer Begriff dafür ist Kiteboarding. Ausüben kann man ihn allein, aber auch zusammen mit anderen.
Am besten, du erlernst ihn professionell in einer Schule fürs Kitesurfing. Denn dir sollte immer bewusst sein, dass er - wie jeder Sport - Gefahren birgt, die du durch das richtige Erlernen des Sports ausschalten kannst. Ausüben kannst du das Kitesurfing beispielsweise an der Ostsee, Nordseeküste oder auf Rügen.
Besonders beliebt sind beim Kitesurfing aber insbesondere Locations wie die Karibik, Hawaii, die Kapverden oder - etwas näher an Europa gelegen - die Kanarischen Inseln.
Die Geschichte des Kitesufens
Das Kitesurfen im eigentlichen Sinne hat seinen Ursprung in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Auch wenn es zuvor schon immer wieder Versuche gab, mit Lenkdrachen und Surfbrettern zu experimentieren, entstanden die ersten Kiteboards erst zu diesem Zeitpunkt. Sowohl Amerikaner als auch Franzosen waren maßgeblich an der Entwicklung beteiligt. Die ersten Wettbewerbe im Kiten wurden auf Hawaii ausgetragen. Heute gibt es diverse Rekorde, welche in unterschiedlichen Bereichen des Kitesurfens erlangt wurden. Mit 105,32 km/h ist beispielsweise der Franzose Sebastian Catellan Inhaber des Geschwindigkeitsrekords im Kiten Dieser Rekord wurde vor der Küste Namibias aufgestellt. Sprünge beim Kitesurfen können bis zu 10 Meter hoch und 250 Meter weit gehen - so lauten zumindest momentan die offiziellen Rekorde. Wobei man beim Kiten auch immer wieder von neuen - geradezu unglaublich klingenden - inoffiziellen Weiten hört.
Kitesurfen in der Praxis
Doch nun gehen wir einmal weiter zum praktischen Teil. Wenn du mit dem Kite Sport anfangen möchtest, was brauchst du dann an Ausrüstung?
Zum einen ist da natürlich der Kite, zum anderen das Board. Doch was hat es mit beidem auf sich?
Es gibt etliche verschiedene Ausführungen von Kites. Sie unterscheiden sich in Größe und Form - und jeder, der den Sport professionell betreibt, wird selbst herausfinden, welcher Kite am besten zu ihm passt.
Steuern kannst du den Drachen mittels Leinen, welche du dann beim Sport in der Hand hast. Der Kite ist an deinem Körper mit einem Gurtzeug befestigt. Man unterscheidet beispielsweise Softkites und Tubekites. Bei Letzteren gibt es stets unterschiedliche Luftschläuche ("tubes"), welche den Kites ihre Stabilität verleihen.
Es gibt im Kite Sport Drachen mit unterschiedlich vielen Leinen, mit denen der Sportler lenkt. Meist sind es zwei bis fünf Leinen. Zum Kiten gehört zusätzlich das Board, welches mit etwa 120 und 165 cm Länge und 26 bis 45 cm Breite kleiner ausfällt als ein normales Surfbrett.
Fest über einen Trapezgurt verbunden ist der Sportler meist nur mit dem Kite. Auf den Leash und somit die Verbindung zum Board wird auch aus Sicherheitsgründen häufig verzichtet.
Vor dem Start kann es sinnvoll sein, den Sportler durch Sandsäcke am Kite auf dem Boden zu halten - diese Praktik ist sehr häufig für einen sicheren Start. Wenn der Drachen erst einmal in der Luft ist, wird mittels der Bar - also der Lenkstange - gesteuert. Dies erfordert zunächst viel Übung. Gefahrenquellen sind in jedem Fall immer wieder Turbulenzen, wenn der Drachen in Luftwirbel gerät und der Sportler den Kite nicht mehr richtig steuern kann. Doch dies kommt im Allgemeinen nicht so häufig vor. Du solltest allerdings immer auf den Wind achten und dich schon vor dem Start informieren. Außerdem können Helm und Schutzweste sinnvoll sein. Allerdings werden sie von den wenigsten Sportlern beim Kiteboarding getragen.







