Natürlich gibt es auch beim Kitesurfen, wie in jeder anderen Sportart auch, Gefahren. Diese sollten nicht unterschätzt werden. Aber man kann ihnen vorbeugen!
Bei uns erfährst du Tipps und Tricks, wie du gesund wieder nach Hause kommst und trotzdem Spaß beim Kitesurfen hast! Wir wünschen dir viel Spaß beim Anschauen und lesen!
Kitesurfen - Risiken & Gefahren
Kitesurfen birgt, wie jede Wasser- und Flugsportart, seine eigenen Risiken. Doch liegen diese statistisch gesehen unter denen verletzungsträchtiger Disziplinen wie Skifahren oder Fußballsport. Als Kitesurfer kannst Du viel dazu beitragen, Gefahren zu minimieren. Das Unfallrisiko sinkt, je besser Du ausgebildet bist und je weniger Mängel Deine Ausrüstung aufweist.
Gefährlich kann Kitesurfen dann werden, wenn Du Dein Board mit einer Bordleash versiehst. Diese aufrollbare Leinenverbindung verhindert das Wegtreiben des Brettes nach einem Sturz, da sie mit dem Trapezgurt verbunden ist. Hier muss man vorsichtig sein: Die Leash kann bewirken, dass der Kiter vom Brett getroffen wird. Daher sollte sie nur mit Helm und Prellschutzweste verwendet werden. Einige Profis raten wegen der damit verbundenen Kitesurf Gefahren von der Verwendung der Leash ab.
Kitesurfen-Sicherheitsregeln für Anfänger
Wichtig ist es für noch nicht so geübte Wellenreiter, darauf zu achten, dass sie keinen zu großen Drachen verwenden. Denn eine Verdoppelung der Windgeschwindigkeit bedeutet, dass die Kräfte im Kite viermal so stark werden. Ein neun Quadratmeter großer Kite kann bei Windstärke sechs zwei erwachsene Männer aus dem Wasser reißen. Diese Gefahr kann durch Drachen mit einer„Depower“-Möglichkeit minimiert werden. Hier wird der Winkel Deines Kites im Verhältnis zum Wind reduziert. Somit fängt sich weniger Luftbewegung im Schirm und der Zug des Drachen verringert sich dementsprechend.
Als Anfänger muss man besonders an öffentlichen Straßen aufpassen. Diese sollten 50 bis 80 Meter vom Standpunkt entfernt sein. Auch zu Badegästen und anderen Wassersportler sollte die doppelte Leinenlänge Abstand eingehalten werden. Kitesurf Gefahren können zudem durch die Benutzung eines sicheren Auslösesystems gemindert werden.
Risikominimierung beim Kitesurfen
Mögliche Risiken beim Kitesurfen können vermieden werden, wenn Kite, Leinen und Bar regelmäßig auf Abnutzungserscheinungen überprüft werden und vorm Start der richtige Aufbau des gesamten Materials kontrolliert wird.
Natürlich beachtet ein verantwortungsvoller Kiter die Wind- Wetter- und Revierverhältnisse und startet nicht bei ablandigem Wind. Denn dann kann durch Abtreiben Kitesurfen gefährlich werden. Auch bei Aufwinden, an Deichen und Uferböschungen ist Vorsicht geboten.
An seinem Kiteboard kann der Kitesurfer ebenfalls für Sicherheit sorgen. Dessen Finnen können durch den Sand scharf werden. Daher empfiehlt es sich, die Kanten mit Schleifpapier zu brechen.
Zu den Risiken dieser Sportart, die aber, wenn man sie richtig einschätzt, auch ihren Reiz ausmachen, nahm zum Beispiel Wladimir Klitschko Stellung, der vom Wassergleiten und Fliegen begeistert ist. Dieser hält Kitesurfen für einen Sport, dessen Risiken eng damit verbunden sind, dass man sich an bestimmte Regeln hält. Das Material, so Klitschko, sei belastbarer geworden, und es gäbe auch mittlerweile mehrere Sicherheitssysteme. Ein paar Tipps für Kitesurfer hat der Spitzensportler noch parat:
Immer hoch konzentriert sein, das Umfeld genau im Auge haben und niemals leichtsinnig werden. Dann kann man sich seinen Traum vom Kitesurfen erfüllen.







