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Lerne Le Parkour und mache dich zu einem tollen Traceur!

Parkour lernen: Diese Eigenschaften helfen dir!

Das Ausüben der Trendsportart Parkour erfordert ein hohes Maß an Körperbeherrschung, Disziplin, Ausdauer und Geschicklichkeit. Vor allem die Fähigkeit, sich selber realistisch einschätzen zu können, ist ebenso ausschlaggebend wie Konzentration und geistige Stärke. Genauso wichtig wie ein starker und flexibler Körper ist beim Parkour lernen außerdem ein kreativer Geist.

Das ist besonders wichtig in der Parkour Ausbildung

parkour-ausbildungWenn Du Dir als Traceur nicht hundertprozentig sicher bist, ob Du ein Hindernis überwinden oder eine bestimmte Aktion sicher ausführen kannst, solltest Du während der Parkour Ausbildung niemals etwas Waghalsiges ausführen. Die Parkour Risiken sind hierfür einfach zu groß.

So sieht auch der Begründer des Parkour, der Franzose David Belle, hier weit mehr als nur einen bloßen Sport sondern eine kreative Kunst, die den Körper und den Geist schult, sich Grenzen zu setzen und auch zu überwinden. Hierbei gibt es aber keine Wettkampfsituationen und somit beeindruckt der Traceur keinen Gegner mit seinem Können.

Der Sinn des Parkours liegt bereits während des Traceur Trainings darin, dass Du Deine eigenen Grenzen beachtest und immer die Kontrolle über die Situation haben solltest. Es ist für die Parkour Ausbildung sehr wichtig, seinen Körper gut zu kennen. Um sich diese notwendigen Fähigkeiten anzueignen, solltest Du Deinen Körper trainieren, aber keinesfalls überfordern. Wichtig ist, dass die Konzentration vor allem auf die Bewegung und die Überwindung des Hindernisses ausgerichtet ist. Das bedeutet vor allem, in der Tätigkeit selber aufzugehen, die Bewegung zu beherrschen und ein Höchstmaß von Flow in diese zu bringen. Dein Ziel sollte es sein, über die Hindernisse „fließen“ zu können. Dein persönliches Optimum hast Du dann geschafft, wenn Du deine individuelle Bewegungsfertigkeit erreicht hast.

Wichtig sind beim Parkour auch Schnelligkeit und eine größtmögliche Effizienz bei der Überwindung der Hindernisse.

Das Traceur Training

Wie bei vielen Sportarten wird bei der Parkour Ausbildung am besten ganzkörperlich trainiert. Zudem ist auch die Parkour Ausrüstung sehr wichtig. Auch ein vorbereitendes Training ist hier angebracht. Ein Sprungkrafttraining kann man zu Hause, in der Halle oder auch auf dem Weg zur Schule, Ausbildungs- oder Arbeitsstelle durchführen: Die Sprungkraft kann zum Beispiel an den Auf- und Abgängen der U-Bahn trainiert werden. Neben dem körperlichen Training vor dem eigentlichen Parkour lernen ist aber auch ein Mentaltraining für den angehenden Traceur nützlich. Seine Konzentration kann man für die nachfolgende Parkour Ausbildung durch Autogenes Training, Gi Gong oder auch Tai Chi schulen.

Das Traceur Training selbst kann dann ganz unterschiedlich gestaltet werden. Anfänger können Basics wie Passement Rapide oder Baut de Chat durchaus auch mittels Kästen oder anderer Sprunggeräte in der Halle üben. Wichtig ist dann aber der spätere Transfer in die reale, urbane Umgebung. Man kann entweder solo oder auch in der Gruppe trainieren. Als noch nicht so erfahrener Traceur kannst Du von anderen eine Menge lernen- allein durchs Zugucken.

Das passende Alter zur Parkour Ausbildung

Ab 12 Jahren kann man übrigens mit den ersten sinnvollen Bewegungsübungen zum Traceur Training beginnen, wie zum Beispiel mit dem Abrollen und den unterschiedlichen Sprungbewegungen. Mit der vollen Parkour Ausbildung, die dann auch die schwereren Parkour Tricks beinhaltet, fangen viele angehende Traceure im Alter von fünfzehn bis sechzehn Jahren an. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, bereits in jungen Jahren mit dem Traceur Training zu beginnen. Man ist zu diesem Zeitpunkt agil und hat in der Regel auch genügend Freizeit für das Ausüben dieser Trendsportart übrig.