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Parkour Tutorial: Parkour Ausrüstung und wichtige Tricks

In unserem Parkour Tutorial erfährst Du nicht nur, welche Parkour Ausrüstung für Dich als Traceur notwendig ist, und welche Ausrüstungsgegenstände Du Dir noch zusätzlich anschaffen kannst. Wir zeigen dir zudem einige Tricks und Übungen, die du bei diesem tollen Sport anwenden kannst.

Parkour Ausrüstung: Mehr von Hoodies und Parkour Schuhen

parkour-ausruestungBeim Parkour solltest Du eine reißfeste und bequeme Hose tragen, die Dir vor allem genügend Bewegungsfreiheit bietet. Während der Spots wirst Du mitunter ganz schön ins Schwitzen kommen. Bei kühleren Temperaturen und in Ruhepausen solltest Du daher aufpassen, nicht zu schnell auszukühlen. Hierbei leistet Dir ein Kapuzenpulli Hoodie gute Dienste. Dieses Sweatshirt schützt gegen Wind und Kälte. Besonders die Kapuze des Hoodies ist nützlich, wenn Du nasse Haare hast.

Wichtig sind bei der Parkour Ausrüstung vor allem die geeigneten Schuhe; vor allem auch für die Sicherheit. Diese Parkour Schuhe sollten vor allem belastbar sein und eine Fersendämpfung sowie einen guten Grip, also die nötige Haftreibung, haben. Ganz wichtig ist, dass Deine Parkour Schuhe fest am Fuß sitzen und zu diesem Zweck am besten noch eine seitliche Fußstütze haben, die für Stabilität sorgt und vorm Umknicken schützt. Experten wie Matthias Esser, Parcouring-Weltmeister 2007, benutzen Trail Running Schuhe.

Auch solltest Du immer einen Rucksack mit ein paar nötigen Utensilien dabei haben. Hierzu gehören eine Trinkflasche, in die ein Liter Wasser passt, ein Handtuch, ein Reserve-T-Shirt sowie Pflaster und ein kleines Erste-Hilfe-Set.

Manche Traceure tragen außerdem auch noch Handschuhe, um sich vor Verletzungen an rauen Mauern oder rissigen Kanten zu schützen. Hier kannst Du ein Paar gut gepolsterte Radfahrerhandschuhe benutzen, die aber nicht zu eng sitzen sollten.

Parkour Tutorial: Bewegungsabläufe

Viele Bewegungsabläufe und Parkour Techniken beim Parkour erinnern an das Turnen. Matthias Esser, einer der großen Traceure, meint, dass diese Abläufe ein Mix aus modernem Turnen plus Elementen der Leichtathletik sind, und dass auch viele Technikeinheiten aus den Disziplinen Dreisprung und Weitsprung stammen. Esser hat auch die Bewegungsabläufe vieler Basic-Tricks aus dem Turnen übernommen, zum Beispiel vom Bockspringen. Parkour lernen kannst du von der Örtlichkeit her nahezu überall.

Unter einem Passement versteht man alle Bewegungsabläufe, die zur Überwindung eines Hindernisses führen. Hiebei kannst Du mit Anlauf auf die Mauer zurennen und Dich mit einem Bein an dieser nach oben hin abstoßen. Dann stützt Du Dich mit einer Hand ab. Mit den Füßen berührst Du dabei die Mauer nicht, denn die Beine sind seitlich vom Körper angewinkelt.

Ein anderer wichtiger Bewegungsablauf betrifft die Landung nach dem Sprung. Hier wendest Du die Roullade an. Du berührst beim Laden den Boden erst mit den Füßen und dann mit Deinen Händen. Die Vorwärtsbewegung, die Dein Körper beim Sprung automatisch macht, lässt Dich beim Landen immer nach vorne schwingen. Diesen Schwung darfst Du nicht abbremsen. Stattdessen musst Du mit ihm gehen und Dich über die Schulter abrollen. Hierdurch wird der Druck, den Deine Beine abzufedern haben, verringert.

Parkour Tutorial: Tricks

Natürlich gibt es beim Parkour auch eine Menge Tricks

Um ein Hindernis effektiv zu überwinden, kannst Du den Tic Tac anwenden.

Hierbei läufst Du schräg auf eine Wand zu und stößt Dich von dieser ab, um über das Hindernis zu springen. Dies befindet sich in einem etwa 90 Grad großen Winkel zur Mauer, von der man sich abstößt.

Bei der Demi-tour springt man über eine Stange oder über ein halbes Geländer. Über dem Hindernis wird dabei eine halbe Drehung gemacht, ohne das Objekt mit den Händen loszulassen.

Beim Katzensprung, dem Saut de Chat, kannst Du weite Sprünge über Lücken und Mauervorsprünge ausführen. Nach einem Absprung schwingen die Arme auf das Hindernis zu. Die Beine werden dabei bis vor die Brust gezogen und durch die Arme hindurch über das Hindernis geschwungen.

Ein Trick für Fortgeschrittene ist der Wallflip. Hier rennt man direkt auf die Wand zu und läuft ein oder zwei Schritte an ihr hoch. Dann stößt man sich schräg nach oben hin ab und macht anschließend einen rückwärtigen Salto.

Wir hoffen, dieser Artikel konnte dir einige interessante Infos geben zu Themen wie Parkour Ausrüstung (also Parkour Schuhe und Kleidung, wie Hoodies oder Handschuhe) und zu Bewegungsabläufen und Tricks.