Du bist hier: Startseite News Die drei aufsehenerregendsten Slacklining-Tricks von Daniel Mauser - Part 1: Der "Dane"

Wer ist "The hottest Sportsgirl"?

The hottest Sportsgirl!

Die drei aufsehenerregendsten Slacklining-Tricks von Daniel Mauser - Part 1: Der "Dane"

slacklining-daniel-mauserSlackline Profi Daniel Mauser beschreibt in drei aufeinander folgenden Beiträgen nicht die drei „schwierigsten“ Slackline Tricks, sondern einfach die drei Aufsehen erregendsten Tricks. Der "Dane" wird hier, in Part 1, beschrieben und kann nicht nur auf einer Gibbon Slackline ausgeführt werden.  In nicht allzu langer Zeit werden Part 2 (der „One hand Bloody mit Grab”) und Part 3 (der „Somersault”) folgen.

Es ist schwer oder gar unmöglich beim Slacklinen die schwersten Tricks zu beschreiben – warum? Weil verschiedene Tricks von verschiedenen Personen oft unterschiedlich bewertet werden! Das liegt daran, dass das Gelingen eines Tricks auf der Slackline sehr stark von den Voraussetzungen der jeweiligen Person abhängt! Bei einigen Tricks muss man sehr beweglich sein, bei anderen Tricks ist der entscheidende Faktor der Mut, diesen Trick zu versuchen!Deshalb werden im Folgenden nicht die drei „schwierigsten“ Tricks sondern einfach drei Aufsehen erregende Tricks, in drei Teilen beschrieben! Was man aber nicht vergessen darf, ist, dass jeder einmal anfängt und jeder auch die, im Nachhinein, „einfachen“ und Grundlegenden Tricks lernen muss. Das ist auch sehr sinnvoll, denn diese Grundlegenden Tricks sind für einige komplexe Tricks die Voraussetzung!

Der "Dane"

Der "Dane": bei Minute 1:21

         

Hierbei handelt es sich um einen Spagat auf der Slackline. Das tolle an diesem Trick ist, dass man Ihn nahezu auf jeder Art von Slackline machen kann. Es ist also ein Trick, der sowohl auf einer schlappen „Rodeoline“ als auch auf einer straffen „Jumpline“ aber auch auf einer Longline gemacht werden kann. Was für die meisten Zuschauer unglaublich schmerzhaft aussieht ist in „Wirklichkeit“, vorausgesetzt, die Beweglichkeit ist vorhanden, gar nicht so schwer! Ist man erst einmal in der Spagat-Position angelangt, kann man hier relativ leicht und angenehm sitzend verweilen! Man kann den Trick sogar noch steigern, indem man aus der Spagat/Dane-Position den Kopf zum vorderen Knie herunterbeugt. Man befindet sich nun in der „Dane Low“ Position!

Will man diesen Trick lernen empfiehlt es sich, sich zuerst den Spagat auf dem Boden anzueignen. Versucht man den Trick dann auf dem Band, sollte man die Line anfangs relativ nieder und straff spannen!

Wer den Trick Schritt für Schritt lernen möchte kann dies mit dieser Beschreibung versuchen:

  • Schrittstellung der Füße, linker Fuß vorn und rechter Fuß hinten.
  • Die Füße werden V-Förmig auf der Line platziert. D.h. die linke Fußspitze wird etwas nach links gedreht und die rechte Fußspitze etwas nach rechts! Die Line verläuft nun zwischen Ballen und Ferse des jeweiligen Fußes!
  • Das Gewicht über den linken Fuß bringen, so, dass der rechte Fuß entlastet mit dem Fußgewölbe auf der Line platziert steht!
  • Der rechte Fuß kann nun auf der Line nach hinten geschoben werden, die Füße entfernen sich dadurch voneinander und der Rechte wird zunehmend belastet! Bei diesem Auseinanderschieben der Füße sind die Beine nahezu durchgedrückt.
  • Es wird in dieser Weise so weit abgesenkt, bis die Line auf der Innenseite des rechten Oberschenkels entlangläuft und man sich auf die Line setzen kann! Die Line verläuft jetzt von der Achillessehne des linken Beins rechts am Männlein/Weiblein-definitions-bereich vorbei und dann parallel zum rechten Oberschenkel bis die Line den Fuß am Sprunggelenk kreuzt! Die Arme können zum Ausgleichen genutzt werden!
  • Zum Dane Low wird nun der Oberkörper zum linken Oberschenkel gesenkt und darauf abgelegt!
  • Der Blick wird vom Fixpunkt weg und gerade auf den Boden gerichtet! Der Kopf wird dabei an die Innenseite des linken Unterschenkels gelegt. Diese Position kann gehalten werden!
  • Um wieder in die Dane Position zu kommen, wird der Blick wieder auf den Fixpunkt gerichtet und der Oberkörper aufgerichtet.
  • Nun wird der Oberkörper etwas nach vorn gekippt um das hintere Bein zu entlasten. Somit kann das rechte Bein auf der Line herangezogen / angewinkelt werden, der rechte Fuß ist dabei wie beim Knee Drop eingehängt!
  • Ist der rechte Fuß so weit wie möglich am Körper, so wird der Oberkörper über den rechten Fuß gebracht um diesen zu belasten und das linke Bein weitgehend zu entlasten.
  • Der linke Fuß wird nun auf dem Außenrist herangezogen. Ist das linke Knie ca. 90° angewinkelt, so muss vom Außenrist auf den Innenrist (Fußgewölbe) gewechselt werden. Hierbei wird der Fuß mit etwas Schwung von der Line gehoben, um ca. 90° nach rechts gedreht und mit dem Fußgewölbe wieder auf der Line platziert.
  • Jetzt kann der rechte Fuß weiter auf der Line an die Hüfte herangezogen werden. Man befindet sich nun in einer sehr tiefen Knee Drop Position.
  • Wieder Aufgestanden wird durch Druck auf die Line mit dem hinteren Spann und dem vorderen Fuß, der auf der Line steht.
  • Hat man sich weit genug hoch gedrückt und die Knie weit genug gestreckt sind, kann der hintere Fuß wieder mit Ballen auf die Line gesetzt werden!
  • Und laufen!

 

 

So sportlich ist Facebook