Die Slackline kaufen
Der wichtigste Gegenstand beim Slacklining ist natürlich das Seil beziehungsweise die Slackline, die nichts anderes ist als ein Schlauchband, das in verschiedenen Stärken und Breiten angeboten wird.
Die gängigste Variante ist die Slackline mit einer Breite von 25 mm. Als Faustregel gilt: Je breiter die Slackline, umso leichter ist das Balancieren. Aus diesem Grund ist für Anfänger eine Slackline mit 50 mm ideal geeignet, um ein Gefühl für diese Sportart zu bekommen.
Durch die grössere Breite ist es möglich, die Slackline straffer zu halten. Allerdings ist auch zu beachten, dass sich die unterschiedlichen Breiten und Materialeigenschaften auf die Bewegungsabläufe auswirken und somit ein Sprung auf einer 50mm breiten Slackline anders abläuft als auf einer Slackline mit einer Breite von 30 mm.
Befestige die Slackline – Anleitung folgt:
Um die Slackline zu befestigen, sind zusätzliche Materialien notwendig. Häufig werden Geländer oder auch Bäume hierfür verwendet.
Bei einem Geländer reichen Textilschlingen oder Bandschlingen als Befestigung aus. Die Line wird an diesen Bandschlingen in der Regel mit Schraubkarabiner verbunden und Mithilfe von Flaschenzügen oder Spanngurtratschen festgezogen.
Mittlerweile gibt es allerdings direkt ein Slackline Set zu kaufen, was aus lediglich aus dem Band mit Schlaufe und einem kurzen Seil mit integrierter Ratsche beinhaltet. So braucht man das Band nur um den Baum oder um das Geländer legen und durch die Schlaufe fädeln, um dieses dann in das Gegenstück einzufädeln.
Diese Slackline kaufen häufig Anfänger oder auch Neulinge auf diesem Gebiet. Wenn ihr eine Slackline kaufen wollt, ihr aber nicht sicher seid, welche geeigneter für euch ist, so lasst euch am besten von Profis beraten.
Was ist ein Slackline Backflip und welche Tricks bietet das Slacklining?
Eine richtige Slackline Anleitung gibt es nicht wirklich, da man letztendlich ein Gefühl für den eigenen Körper entwickeln muss und bei jeder Übung oft an seine Grenzen stößt.
Die Kombination aus Balance, Koordination und Konzentration ist sehr wichtig. Lasst dies nie aus den Augen.
Als erstes setzt ihr zuerst einen Fuß auf die Line, nehmt dazu erst mal den Mittelpunkt eurer Slackline, und nehmt den anderen hinzu. Dies wird sicher nicht beim ersten Mal klappen, sollte euch aber nicht entmutigen, denn ein Meister ist noch nicht von der Slackline gefallen.
Als Tipp: Es kann sehr hilfreich sein, wenn ihr den zweiten Fuß direkt neben den Fuß auf der Line stellt und somit die Snackline berührt. Das verhindert, dass ihr gleich mit zu großen Schwingungen konfrontiert werdet. Allerdings muss hier noch erwähnt werden, dass ihr noch sehr weit vom Slackline Backflip entfernt seid, denn wenn ihr das Gehen beherrscht, solltet ihr euch erst mal ans Wenden wagen und anschließend kleine normale Sprünge trauen. Sehr sehr viele Slackline Übungen sind hierfür im Normalfall nötig.
Das Drehen auf der Slackline, ist eine Sache für sich. Hier kann man sich kaum auf Slackline Anleitungen verlassen, da jeder seine eigenen speziellen Tricks hat. Das heißt nun nicht, dass das Drehen sehr kompliziert wäre, ist allerdings dennoch anregende Herausforderung. Beachtet einfach, dass ihr euch besser nach links drehen könnt, wenn das linke Bein vorne steht und ihr besser nach rechts drehen könnt, wenn das rechte Bein vorne steht. Dann sollte dies auch kein großes Problem für euch sein, oder?
Der Anfang eines Sprunges
Übung macht bekanntlich den Meister. Besonders am Anfang solltet ihr eure Sprünge nur in geringen Höhen wagen, um das Verletzungsrisiko zu senken. Die Line sollte auch nicht zu locker gespannt sein, zieht diese ruhig etwas fester.
Nun stellt man sich entweder links oder rechts neben die Slackline, hält allerdings einen Abstand von ca. 2 Meter. Dann müsst ihr in einem ungefähren Winkel von 35° auf die Line zulaufen und kurz vorher springen. Bei der Landung solltet ihr darauf achten, so zu landen, dass ihr nicht nach vorne oder hinten wieder herunter geworfen werdet. Ihr dürft nicht vergessen, dass die Line eine Spannung hat und diese, beim Aufsprung, wieder etwas zurückschnallt.







