Was machen Snowboardfans im Sommer? ...Ganz einfach! Sie schnappen sich ihr Wakeboard und legen los.
Das Wakeboard ist ein Wassersportgerät und ähnelt einem Surfbrett. Der Fahrer steht dabei immer seitlich zur Fahrtrichtung und wird entweder von einem Boot oder einer Seilbahn gezogen.
Wakeboarden entstand in den 80er Jahren. "Schuld" daran waren die Surfer, die sich während dem Warten auf eine Welle, von einem Motorboot ziehen ließen. Wakeboarden ist also eine Mischung aus Wasserski und Surfen. Wakeboarden gilt als gleichberechtigte Sportart. Heutzutage werden regelmäßige Wettkämpfe bis hin zu Weltmeisterschaften in dieser Sportart durchgeführt. Seit 2005 ist Wakeboarden sogar bei den Olympischen Spielen vertreten.
Was macht Wakeboarden zu einer besonderen Sportart?
Sowohl der Wakeboarder selbst, als auch die Zuschauer kommen bei diesem Sport voll auf seine Kosten. Der Fahrer hat Spaß auf dem Wasser und die Zuschauer kommen in den Genuss von spektakulären und gigantischen Moves und Sprüngen. Ein Jetski oder Motorboot zieht den Wakeboarder mit maximal 40 km/h über das Wasser. Seilbahnen sind etwas langsamer und können "nur" mit bis zu 32 km/h dienen. Der Wakeboarder ist in der Lage, Sprünge auszuführen, indem er einen gewissen Druck aufbaut, über eine Rampe fährt oder eine geniale Welle erwischt. In der Luft führt der Akteur dann Drehungen - sogenannte Rolls und Grabs - vor.
Das wichtigste an einem Wakeboard sind die Channels (Führungskanäle), die Rocker (Biegungen), der Shape (Form des Boards) und die Finnen. All das sind Voraussetzungen für gute Sprünge.
Einer der ersten Wakeboarder überhaupt ist Jimmy Redmon. Er ist der Gründer der WWA (World Wake Association)in Florida.







